Reflux-Skulptur in Sinsen bekommt Informationsschild

SPD froh, regt aber andere Stelle an 

Nachdem die SPD Sinsen-Lenkerbeck im vergangenen Jahr mehrere Monate für ein Kunstwerk für den Sinsener Marktplatz gekämpft hat, war es im Juli letzten Jahres soweit: Die Bronze-Skulptur „Reflux“ des Künstlers André Ramseyer der Stadt wurde mit der Unterstützung des heimischen Bauunternehmens Annuss auf dem Marktplatz befestigt.

 

Bereits innerhalb der ersten Tage erregte die Skulptur unter den Bürgerinnen und Bürgern großes Interesse; doch gerne wollten viele Menschen etwas über den Künstler Ramseyer sowie seine Werke erfahren. Aus diesem Grund wandte sich der SPD-Ortsverein schon wenig später an die Kulturverwaltung der Stadt und regte an, ein Informationsschild in Nähe der Skulptur aufzubauen.

 

Genau dieses Schild wurde nun vor wenigen Tagen in Sinsen montiert. Der Informationstext gibt einen Einblick in das Leben des Künstlers, hebt besondere Stationen seines Lebens hervor und macht deutlich, welche wichtige Bedeutung die Form des Kreises für Ramseyer hatte. Aus diesem Grund äußerten die Genossinnen und Genossen bereits ihren Dank gegenüber der Verwaltung. „Wir sind froh und dankbar, dass die Verwaltung unserem Wunsch gefolgt ist. Nun können Menschen an der Skulptur noch besser in Gedanken versinken und die Kunst auf sich wirken lassen.“, so Ortsvereinsvorsitzender Arvid Weber.

 

Doch ein kleines „aber“ gibt es dann doch noch: Weil sich das Schild nicht direkt vor dem Kunstwerk befindet, befürchten die Genossinnen und Genossen, dass es teilweise übersehen werden könnte. Daher fragten sie bereits bei der Verwaltung an, ob das Schild nicht noch auf die Pflastersteine unmittelbar vor dem Kunstwerk verschoben werden könnte. SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Wenzel sagt mit Blick auf den Erfolg um das Kunstwerk für Sinsen: „Die Hartnäckigkeit von Arvid Weber in dieser Sache finde ich beeindruckend.“

 

Pressemitteilung Freitag  21.04.2017 

 

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© Peter Wenzel