Sexistische Werbetafeln in Sinsen entfernt worden

Mehr als ein Jahr ist es her, als das Erscheinungsbild am Sinsener Bahnhof wesentlich

verändert worden ist: Mehrere, metergroße, sexistische Werbetafeln des Beachclubs

wurden aufgestellt. Auf diesen zu sehen, Frauen in leichtest bekleideter Form. Mit langen

Rotlichtröhren darüber hinaus besonders ein Blickfang in der Dunkelheit und vor allem

schnell ein Aufregerthema im Stadtteil.

 

Viele Menschen fühlten sich durch die neue Werbung belästigt, Eltern mieden mit ihren

Kindern diesen Weg. Schnell wandten sich auch verärgerte Menschen an die SPD vor

Ort. Nachdem sich sodann Fraktionsvorsitzender Peter Wenzel und

Ortsvereinsvorsitzender Arvid Weber öffentlich gegenüber den Ordnungsbehörden für

das Abnehmen der neuen Werbetafeln aussprachen, folgte auch in der Presse ein

intensives Auseinandersetzen rund um dieses Thema.

 

Lange hatte man von dann an nichts mehr von der SPD Sinsen-Lenkerbeck in dieser

Sache gehört. Die Bauordnungsbehörde in Marl hielt die Werbung zunächst für

genehmigungsfähig. Wegen der schwierigen Rechtslage wandte sich Weber auch an die

übergeordnete Kreisbauordnungsbehörde und war mit dieser bis zu Letzt im Austausch.

Nun wurden die Werbetafeln abgenommen. Für die SPD vor Ort ein Beispiel dafür, dass

in der Kommunalpolitik auch manchmal langer Atem und Nachdruck gefragt sind.

 

Über dieses Ergebnis freuen sich nicht nur die Bürgerinnen und Bürger, sondern ebenso

das Sinsener Untenehmerpaar Mona und Ahmad Omeirat. Sie schätzen die Werbung

insbesondere für ihre anliegende Shishabar als geschäftsschädigend ein. Peter Wenzel

fasst vor Ort zusammen: „Ich bin froh über diesen wesentlichen Beitrag zum

nachbarschaftlichen Frieden.“ Dies sieht Arvid Weber genauso: „Diese sexistische Wohnung hat nie in ein allgemeines Wohngebiet und unser Sinsen gehört."

 

Pressemitteilung Montag 22.05.2017

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© Peter Wenzel