Fußballstandort in Marl-Sinsen stärken!

 

SPD Sinsen-Lenkerbeck fordert kleinen Kunstrasenplatz

 

 

Da die Pachtverträge des für seinen Platz an der Bahnhostraße Ende 2017 auslaufen, wird der Verein seinen Standort zum TuS 05  Nordvesta Sinsen 1919 e.V. an die Schulstraße verlegen.

 

Beide Vereine haben an dem gemeinsamen Standort aber nur eine Chance, wenn weitere Duschen, Umkleiden und vor allem ein Vereinsheim für den DJK gebaut werden. Anfang 2014 hatte der Schul- und Sportausschuss einen rd. 600.000 Euro teuren Neubau hierfür beschlossen. Auf Vorschlag des TuS 05 Sinsen wird inzwischen jedoch die Anmietung und der Umbau bzw Sanierung eines Teils der Tennishalle als kostengünstige Alternative und als tragfähige und perspektivisch sinnvolle Lösung von der Verwaltung favorisiert.

 

Der SPD Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck legt seit Beginn der Diskussion großen Wert darauf, gerade bei einer Sanierungsvariate beide Vereine intensiv in die Planungen einzubeziehen. „Um ein freundschaftliches Miteinander und einen ordentlichen Spielbetrieb der Vereine in Zukunft gewährleisten zu können, ist die Beteiligung beider Vereine in die Planungen unerlässlich!“, so Lutz Schindler, SPD-Ortsvereinsvorsitzender.

 

Trotz zunächst im Schul- und Sportausschuss vorgetragener Bedenken des DJK gegen die Sanierungslösung, äußerte die DJK Spitze nach eingehender Besichtigung der Örtlichkeiten in einem direkten Gespräch mit dem SPD Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck letztlich jedoch ihr Einverständnis für die Sanierungslösung. Der Neubau wird zwar nach wie vor als optimalere Lösung bewertet, aber dem Verein erscheint angesichts der auch dort gesehenen Verantwortung für die Finanzen eine sinnvolle Perspektive mit der vorgeschlagenen Sanierungslösung machbar.

 

Die verantwortungsbewusste und kompromissbereite Haltung beider Vereine ist sicherlich zielführend im Sinne einer baldigen und für alle Seiten sinnvollen Lösung. Diese Kompromissbereitschaft und der Sparwille der Vereine darf nach Auffassung des SPD-Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck auf keinen Fall zu deren Lasten gehen.

Der SPD-Ortsverein Sinsen-Lenkerbeck fordert vor diesem Hintergrund einem Teil des durch den Verzicht auf den Neubau eingesparten Geldes die Errichtung eines kleinen Kunstrasenplatzes in Obersinsen zu verwenden und so die Trainingssituation der beiden Vereine vor Ort zu entspannen.

 

Als weitere Maßnahmen sollten aus den Mitteln der Rückbau des alten DJK-Vereinsheims finanziert werden, dem DJK die kleine Turnhalle an der Wilhelm-Raabe-Schule zur alleinigen Nutzung gegen Bezahlung der Betriebskosten überlassen und weitere Sanierungsmaßnahmen an Sporthallen durchgeführt werden.

„Diese Vorgehensweise kommt zu einer gerechten Lösung für alle. Zum einen wird der Standort Sinsen, wie vom Sportstättenkonzept beabsichtigt, gestärkt, zum anderen wird der DJK in ihrer verständlichen Enttäuschung keinen Neubau zu bekommen in zumutbarer Weise befriedet.“, so Arvid Weber, stellv. Ortsvereinsvorsitzender. 

 

Pressemitteilung Montag 23.02.2015

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© Peter Wenzel