Ab 2017 endlich Ruhe vor Zügen

 

"Beharrlichkeit in Sachen Lärmschutzwand zahlt sich aus."

 

Im übernächsten Jahr wird die Deutsche Bahn entlang der Schienen des Sinsener Bahnhofs in Höhe der Wallstraße und Halternerstraße eine zwei Kilometer lange Schallschutzmauer bauen. Das teilte der heimische SPD- Bundestagsabgeordnete Michael Groß am Donnerstag mit.

 

Grund dafür ist der starke Lärm, dem sich die Bewohner in der Nähe der Wallstraße täglich aussetzen müssen. Bis zu 93 Dezibel kann es in Nähe ihres Hauses laut wer- den, wenn zum Beispiel ein Schnellzug vorbeifährt. Das ist vergleichbar mit der Laut- stärke einer laufenden Bohrmaschine. Eine Ruhepause für die Bewohner gibt es kaum. Rund 90 Mal am Tag, 4 Mal in der Stunde, hält der Zug gewöhnlich am Bahn- hof. Hinzu kommen eine weitere Vielzahl von durchfahrenen Güter- und Schnellzügen. Nur zwischen drei und fünf Uhr nachts hält keine Regionalbahn in Sinsen. Ein tägli- ches Belastungsproblem für die Bewohner.

 

Insofern freut sich SPD-Ortsvereinsvorsitzender Lutz Schindler über die neue Lärm- schutzwand in 2017: „Schon seit Jahren hat die Anwohnerschaft zu Recht den Wunsch nach Lärmminderung geäußert. Trotz vieler Bemühungen unserer- seits hatte uns die Deutsche Bahn bisher keine großen Hoffnungen zur Realisierung gemacht. Dass die Lärmschutzwand nun doch kommt, wird eine erheblich bessere Lebensqualität für viele Sinsener bedeuten.“

 

In der Tat werden viele Bürgerinnen und Bürger spürbar von der Lärmschutzwand profitieren. Entlang der Wall- und Halternerstraße in Nähe der Bahn befinden sich um die 70 Mehrfamilienhäuser. Auch die vielen Kleingärtner in besonderer Nähe zu den Gleisen an der Wallstraße werden sodann deutlich mehr Lebensqualität in Sinsen erleben.

 

Peter Wenzel, Fraktionsvorsitzender der SPD, erinnert sich, dass der Einsatz des SPD-Ortsvereines Sinsen-Lenkerbeck für weniger Lärmbelästigung über 15 Jahre zu- rückgeht. Vor einigen Jahren habe man bereits erreichen können, dass die Lautspre- cherdurchsagen am Bahnhof Sinsen leiser gestellt und zu Nachtzeiten ausgesetzt wurden, da diese teilweise sogar in den Wohnungen der Wallstraße zu hören waren. Die Zukunft wird sodann noch ruhiger werden. Der von vielen Pendlern genutzte und für den Ortsteil identitätsstiftende Bahnhof ist dann auch endlich für die Bewohner in der Nähe dieses persönlich mehr Vorteil als Nachteil.

 

„Unsere Beharrlichkeit in Sachen Lärmschutzwand zahlt sich nun aus. Die Ankündigung des Baus ist ein vorraus- gehendes Weihnachtsgeschenk für alle Sinsener“, so Wenzel. 

 

Pressemitteilung Freitag 27.11.2015

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© Peter Wenzel