Runder Tisch mit Sinsen lebt!, Sozialdezernentin Dr. Duka und SPD

 

Schreiben an Spitze der Landeskirche und Bürgermeister

 

 

Zu einem runden Tisch trafen sich in der Kreuzkirche Tobias Tewes, Almut Zipfel und Heike Floer, der geschäftsführende Vorstand des Vereins Sinsen lebt!, mit der Sozialdezernentin Dr. Barbara Duka sowie dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Wenzel und Arvid Weber, Vorsitzender der SPD Sinsen-Lenkerbeck, die beide zu diesem Gespräch - auch Bürgermeister Werner Arndt - eingeladen hatten; der Bürgermeister konnte allerdings aufgrund eines anderen Termins nicht teilnehmen.

 

In einem konstruktiven Gespräch stellte Dr. Barbara Duka eine aktuell noch nicht zu beziffernde Summe geringer Höhe aus ihrem Zuständigkeitsbereich als zusätzliche Unterstützung für die Kreuzkirche in Aussicht für den Fall, dass in Sinsen ein Stadtteilzentrum entsteht und die Stadt für größere Veranstaltungen Räume der Kreuzkirche benutzen dürfte. Dr. Duka schlug ferner vor, abzufragen, inwieweit der Kulturbereich die Angebote an der Kreuzkirche zusätzlich fördern könnte. Diesem Vorschlag kam Weber nun in einem Schreiben an Bürgermeister Arndt nach und formuliert: „Für den Verein Sinsen lebt! ist es wichtig zu wissen, ob sie auch auf eine zusätzlicheFörderung seitens des Kulturbereiches, in der Zuständigkeit des Bürgermeisters, hoffen können. Als SPD vor Ort werden wir in Sachen Kreuzkirche weiterhin vermitteln.“

 

Ferner wandten sich Wenzel und Weber nach dem runden Tisch in einem gemeinsamen Brief an Frau Präses Kurschus, die Spitze der Evangelischen Landeskirche von Westfalen. Sie freuten sich darüber, das die Evangelische Stadtkirchengemeinde Marl (ESM) und der Verein Sinsen lebt! wieder mit alternativen Übernahmemöglichkeiten der Kreuzkirche im Gespräch seien.

 

Aus Sicht von Wenzel und Weber würden die Nachteile einer Entwidmung, wie das Wegfallen der Grundsteuerbefreiung, jedoch höchstwahrscheinlich jede denkbare Übernahmemöglichkeit für Sinsen lebt! finanziell unmöglich machen. (Die ESM hatte einen Antrag auf Entwidmung der Kreuzkirche gestellt.)

 

Daher schreiben Wenzel und Weber zum Ende ihres Briefes an die Spitze der Landeskirche: „Sehr geehrte Frau Präses Kurschus, vor diesem Hintergrund möchten wir Sie von Herzen darum bitten, das Entwidmungsverfahren für die Kreuzkirche bis zu dem Zeitpunkt auszusetzen, an dem abschließend geklärt ist, ob die Übernahme des Gebäudes durch den Verein Sinsen lebt! erfolgt oder nicht.“

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© Peter Wenzel